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Fachbeitrag
in der Zeitschrift Orthopress von Dr.med. Thorsten Hennigs
Die Perkutane
Vertebroplastie – ein erfolgreiches minimalinvasives Verfahren zur Behandlung
des akuten und chronischen Rückenschmerzes
Plötzliche
heftige Rückenschmerzen sind nicht selten Folge eines Wirbelkörperbruchs.
Dabei können vorgeschädigte Knochen schon aus geringem Anlass,
etwa bei einem Stoss oder einem leichten Sturz brechen. Besonders häufig
ist dies der Fall bei Menschen mit Osteoporose. Aber auch Patienten mit
Wirbelhämangiomen (Blutschwamm im Wirbelkörper), Plasmozytom/Multiples
Myelom (Tumor des Knochenmarks) oder Wirbelmetastasen sind gefährdet,
solche Wirbelkörperbrüche aus geringen Anlass zu erleiden. Bedeutete
diese Diagnose früher wochen- oder gar monatelange Ruhigstellung,
teilweise nach einer aufwendigen Stabilisierungsoperation mit Metallstäben
(Spondylodese), sowie anschließend das Tragen eines Mieders, kann
diesen Menschen heute schneller und effektiver zur Verringerung der Schmerzen
und zu einer verbesserten Mobilität verholfen werden.
Mit der perkutanen
Vertebroplastie steht eine moderne und wenig invasive Methode zur erfolgreichen
Behandlung verschiedener schmerzhafter Wirbelerkrankungen zur Verfügung.
Man versteht darunter eine Methode, bei der mit Hilfe eines speziellen
Knochenzements eine Stabilisierung der Wirbelsäule erreicht wird....
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