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Fachbeitrag
von Dr.med. Thorsten Hennigs
Die Perkutane
Vertebroplastie – ein erfolgreiches minimalinvasives Verfahren zur Behandlung
des akuten und chronischen Rückenschmerzes
........Dieses neue
Verfahren ist insbesondere bei osteoporotischen Wirbelfrakturen mit Grund-
und Deckplatteneinbrüchen oder kompletten Kompressionsfrakturen geeignet.
Während in
den USA und in manchen europäischen Ländern, z.B. der Schweiz
und Frankreich, die Vertebroplastie bereits ein verbreitetes und stetig
zunehmendes Behandlungsverfahren ist, gibt es in Deutschland bislang nur
wenig Zentren, die dieses Verfahren anbieten. Zudem gibt es hierzulande
auch nur wenig Informationen über die Methode selbst.
.... Prinzipiell
ist jede Art von Wirbelfraktur mit dieser Methode behandelbar. Hauptindikation
sind sicherlich Wirbelbrüche bei Osteoporose. Wirbelhämangiome
und Wirbelmetastasen sind seltenere Indikationen, lassen sich aber genauso
erfolgreich therapieren.
Sowohl frische als
auch alte Frakturen sprechen gut auf die Therapie an, doch je kürzer
der Bruch zurückliegt, desto effektiver ist die Methode. Es können
nicht nur Grund– und Deckplatteneinbrüche sondern auch komplexe Kompressionsfrakturen
bis hin zum völlig zusammengesinterten Flachwirbel behandelt werden.
Die einzige Einschränkung ist die Beteiligung der Wirbelhinterkante
mit Einbruch in den Rückenmarkskanal, weil dann unter Umständen
die Möglichkeit besteht, dass es bei der Operation durch austretenden
Zement zu einer Irritation des spinalen Nervensystems kommen könnte.
In diesen Fällen empfiehlt sich unter Umständen die offene Spondylodese
im Rahmen eines stationären Aufenthaltes....mehr
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