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Fachbeitrag
von Dr.med. Thorsten Hennigs
Die Perkutane
Vertebroplastie – ein erfolgreiches minimalinvasives Verfahren zur Behandlung
des akuten und chronischen Rückenschmerzes
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Zu beachten ist bei der Injektion, dass der Zement nicht in die abführenden
Venen fließt, insbesondere wenn er zu flüssig ist, weil es sonst
zu einer Lungenembolie kommen könnte und dass kein Austritt in die
rückenmarksnahen Räume stattfindet.
Der zähflüssige
Knochenzement wird am Operationstisch angerührt und ist mit einem
Kontrastmittel, teilweise auch mit einem Antibiotikum versetzt. Diese Zusätze
erhöhen die Sicherheit und die Sichtbarkeit im digitalen Röntgengerät
während der Injektion.
Die verwendeten
Bohrnadeln sind in verschiedenen Stärken und Längen verfügbar
(z.B. OptiMed). Der Zement kann mittels speziellen Zementpistolen dosiert
und mit gleichmäßigem Druckverlauf kontrolliert injiziert werden.
Technische Probleme
können dann auftreten, wenn eine starke Krümmung der Wirbelsäule
(Skoliose) vorliegt, der Wirbel bei alten Frakturen sehr stark sklerosiert
ist oder wenn die Bogenwurzeln im Durchleuchtungsbild schlecht erkennbar
und abgrenzbar sind. Ansonsten ist die Bohrung in der Hand des erfahrenen
Arztes sicher und komplikationsarm durchführbar...
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