r. med. Thorsten Hennigs
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Vertebroplastie
 

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Fachbeitrag von Dr.med. Thorsten Hennigs
Die Perkutane Vertebroplastie – ein erfolgreiches minimalinvasives Verfahren zur Behandlung des akuten und chronischen Rückenschmerzes
.......  Mögliche Komplikationen sind – wie schon erwähnt - die Verschleppung von Zement in die Blutgefäße, sowie die Verletzung von Nervenstrukturen . Beides ist bei sorgfältiger Operationsplanung extrem selten und fast immer vermeidbar. Die Rate an permanenten Komplikationen liegt nach aktuellen Literaturdaten bei weniger als ein Prozent. 
Der Eingriff lässt sich, je nach Anzahl der zu behandelnden Wirbelkörper in 30 bis 60 Minuten durchführen und ist für den Patienten weitgehend schmerzfrei und abgesehen von der etwas unbequemen Bauchlagerung, komfortabel und unter ambulanten Verhältnisse durchführbar. Nach wenigen Stunden der Überwachung gehen die Patienten selbständig wieder nach Hause. Das Risiko einer Nachblutung ist bei den sehr kleinen Wunden gering und kann durch Kompression noch gesenkt werden, wenn sich die Patienten einige weitere Stunden auf den Rücken legen. Eine Nachbehandlung, sieht man von der Entfernung des Nahtmaterials nach 10-12 Tagen und der medikamentösen Osteoporosetherapie ab, ist nicht mehr notwendig.
Die Erfolgsrate, das heißt, die Schmerzreduktion oder komplette Schmerzfreiheit und die Stabilisierung der betroffenen Wirbel, liegt laut Literatur bei etwa 80 Prozent. Bei Plasmozytompatienten ist es meist möglich, die Schmerzmedikation, selbst Morphine, stark zu reduzieren oder ganz abzusetzen. 
Fasst man dies zusammen, so ist die perkutane Vertebroplastie eine exzellente Methode zur minimalinvasiven und effektiven Behandlung des Rückenschmerzes durch Injektion eines gut verträglichen Knochenzementes in die Wirbelkörper.
Bei unseren Patienten haben wir die gleichen positiven Erfahrungen machen können, wie sie in der Literatur publiziert sind: die Patienten können durch die transkutane Vertebroplastie sehr rasch und dauerhaft schmerzfrei werden.
©2001 Dr. med. Th. Hennigs
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