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| Diese so genannten
Bisphosphonate werden bei allen Formen des Knochenschwundes, wie z.B. der
Osteoporose, sehr effektiv eingesetzt. Dr. Hennigs: „Was lag näher,
als zu untersuchen, ob Bisphosphonate auch den Knochenabbau rund um Hüftprothesen
verhindern oder zumindest verringern können? Aus Untersuchungen an
Tieren ist bekannt, dass dieses theoretische Modell tatsächlich funktioniert.
Bei ihnen kommt es bei Gabe von Alendronat sogar zu einem stärkeren
knöchernen Einbau der Prothese als normalerweise, und die provozierten
Lockerungen bleiben aus.“ mehr |
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| Dr. Hennigs:
„Allerdings kennt man den entscheidenden Risikofaktor: Es besteht eine
deutliche Abhängigkeit von der Knochendichte bestimmter Regionen der
Lendenwirbelsäule. Patienten, die in diesem Bereich eine verminderte
Knochenmasse aufweisen, verlieren im ersten Jahr nach der Operation um
die Prothese herum doppelt bis dreimal soviel an Knochenmasse wie Patienten
mit normaler Knochendichte. Das Risiko lässt sich durch eine Knochendichtemessung
mit dem DEXA-Verfahren sehr gut abschätzen. Die Messung sollte am
besten vor der Operation durchgeführt werden, um dann frühzeitig
nach der Operation eine gezielte Prophylaxe durchführen zu können.
Gerade auch junge, vermeintlich ´knochengesunde´ Patienten
sollten eine Risikoabschätzung vornehmen lassen.“
Wirkung zunächst
im Tierversuch bewiesen
Letztendlich ist
jeder Knochenabbau – egal auf Grund welcher Ursache – auf ein Ungleichgewicht
zwischen den knochenaufbauenden (Osteoblasten) und den kochenabbauenden
Zellen (Osteoklasten) zurückzuführen. Im letzten Jahrzehnt sind
nun wirksame Medikamente entwickelt worden, die die gesteigerte Aktivität
der knochenabbauenden Zellen hemmen können. |
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