Dr. med. Thorsten Hennigs
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60528 Frankfurt - Niederrad 
Fachbeitrag in Orthopress
 

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 Diese so genannten Bisphosphonate werden bei allen Formen des Knochenschwundes, wie z.B. der Osteoporose, sehr effektiv eingesetzt. Dr. Hennigs: „Was lag näher, als zu untersuchen, ob Bisphosphonate auch den Knochenabbau rund um Hüftprothesen verhindern oder zumindest verringern können? Aus Untersuchungen an Tieren ist bekannt, dass dieses theoretische Modell tatsächlich funktioniert. Bei ihnen kommt es bei Gabe von Alendronat sogar zu einem stärkeren knöchernen Einbau der Prothese als normalerweise, und die provozierten Lockerungen bleiben aus.“ mehr
Dr. Hennigs: „Allerdings kennt man den entscheidenden Risikofaktor: Es besteht eine deutliche Abhängigkeit von der Knochendichte bestimmter Regionen der Lendenwirbelsäule. Patienten, die in diesem Bereich eine verminderte Knochenmasse aufweisen, verlieren im ersten Jahr nach der Operation um die Prothese herum doppelt bis dreimal soviel an Knochenmasse wie Patienten mit normaler Knochendichte. Das Risiko lässt sich durch eine Knochendichtemessung mit dem DEXA-Verfahren sehr gut abschätzen. Die Messung sollte am besten vor der Operation durchgeführt werden, um dann frühzeitig nach der Operation eine gezielte Prophylaxe durchführen zu können. Gerade auch junge, vermeintlich ´knochengesunde´ Patienten sollten eine Risikoabschätzung vornehmen lassen.“ 

Wirkung zunächst im Tierversuch bewiesen 
Letztendlich ist jeder Knochenabbau – egal auf Grund welcher Ursache – auf ein Ungleichgewicht zwischen den knochenaufbauenden (Osteoblasten) und den kochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) zurückzuführen. Im letzten Jahrzehnt sind nun wirksame Medikamente entwickelt worden, die die gesteigerte Aktivität der knochenabbauenden Zellen hemmen können.

 
 
©2001 Dr. med. Th. Hennigs
Letzte Änderung 4.3.2007
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