Dr. med. Thorsten Hennigs
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60528 Frankfurt - Niederrad 
Fachbeitrag in Orthopress
 

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Über den Zustand der Knochenmasse bei Patienten, die auf Grund einer Arthrose eine Prothese erhalten, ist oft nichts bekannt. Dr. Hennigs: „In unserem Koxarthrose-Kollektiv wiesen erstaunlicherweise 40 Prozent eine Osteopenie, also eine unterdurchschnittliche Knochendichte und 10 Prozent sogar eine Osteoporose auf. Dabei waren unsere untersuchten Patienten nicht älter als 66 Jahre und man ging bei der Operationsvorbereitung fälschlich von einer normalen Knochendichte aus. Würde man in Zukunft durch eine rechtzeitige DEXA Messung dieses Risiko erkennen, könnte man durch eine Alendronattherapie den frühen Knochenschwund verhindern und die Einheilung der Endoprothese fördern. Sollte sich durch weitere Studien herausstellen, dass die Kochenmasse so auch langfristig erhalten bleibt, die spätere Lockerungsrate damit wirklich vermindert wird oder sogar schon gelockerte Prothesen wieder Festigkeit erhalten, werden zukünftig Bisphosphonate wohl zur Standardtherapie in der Prothetik gehören.“ 

 

Im letzten Jahrzehnt sind nun wirksame
Medikamente entwickelt worden, die die
gesteigerte Aktivität der knochenabbauenden
Zellen hemmen können“, so
Dr. Hennigs.

 

 
 
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Letzte Änderung 4.3.2004
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