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| Über
den Zustand der Knochenmasse bei Patienten, die auf Grund einer Arthrose
eine Prothese erhalten, ist oft nichts bekannt. Dr. Hennigs: „In unserem
Koxarthrose-Kollektiv wiesen erstaunlicherweise 40 Prozent eine Osteopenie,
also eine unterdurchschnittliche Knochendichte und 10 Prozent sogar eine
Osteoporose auf. Dabei waren unsere untersuchten Patienten nicht älter
als 66 Jahre und man ging bei der Operationsvorbereitung fälschlich
von einer normalen Knochendichte aus. Würde man in Zukunft durch eine
rechtzeitige DEXA Messung dieses Risiko erkennen, könnte man durch
eine Alendronattherapie den frühen Knochenschwund verhindern und die
Einheilung der Endoprothese fördern. Sollte sich durch weitere Studien
herausstellen, dass die Kochenmasse so auch langfristig erhalten bleibt,
die spätere Lockerungsrate damit wirklich vermindert wird oder sogar
schon gelockerte Prothesen wieder Festigkeit erhalten, werden zukünftig
Bisphosphonate wohl zur Standardtherapie in der Prothetik gehören.“
„Im letzten Jahrzehnt
sind nun wirksame
Medikamente entwickelt worden,
die die
gesteigerte Aktivität der
knochenabbauenden
Zellen hemmen können“, so
Dr. Hennigs. |
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